Wie FENECON mit Furo den Auslegungsaufwand auf ein Viertel reduziert & Kunden mit der Virtuellen Batterie schneller zur Kaufentscheidung bringt
Kunde
FENECON ist der größte deutsche Hersteller von Batteriespeichersystemen, der das gesamte Spektrum vom kleinen Heimspeicher bis hin zu großen Gewerbe- und Industriesystemen abdeckt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gewerbe- und Industriesegment. Was FENECON von vielen Mitbewerbern unterscheidet: Jedes Speichersystem wird konsequent mit einem eigenen Energiemanagementsystem (EMS) ausgeliefert. Für diese Kundenreferenz sprechen Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer von FENECON, sowie Thomas Fuchs, Vertriebsingenieur seit gut fünf Jahren im Unternehmen, der die Wirtschaftlichkeitsberechnung und Dimensionierung von Batteriespeichersystemen verantwortet.
Herausforderung
Gewerbe- und Industriekunden kommen selten mit klaren Anforderungen. Lastgänge müssen analysiert, Szenarien berechnet und verschiedene Kapazitäten sowie Leistungsklassen verglichen werden. Dafür arbeitete FENECON lange mit selbst entwickelten Excel-Tools, für jeden Anwendungsfall ein eigenes Modell. Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, Hochlastzeitfenster: alles separat, und die relevanten Parameter wie Netzentgelte und Strompreise mussten jedes Mal manuell recherchiert werden.
Mit wachsenden Anforderungen stieß das System an seine Grenzen. Die Erkenntnis war eindeutig: Das Entwickeln und Pflegen komplexer Excel-Lösungen ist nicht das Kerngeschäft eines Speicherherstellers. Und professionelle Wirtschaftlichkeitsberechnungen mussten auch für Installateure und Vertriebspartner zugänglich werden.
Lösung mit Furo
FENECON führte einen strukturierten Auswahlprozess durch. Zu Beginn standen rund 20 Programme auf der Liste. Nach einer ersten Vorauswahl blieben fünf relevante Anbieter übrig, darunter Furo. Am Ende fiel die Entscheidung klar für Furo.
Heute bildet FENECON alle relevanten Anwendungsfälle in einer Plattform ab: Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, Bewertung dynamischer Stromtarife und Flexibilitätsvermarktung. Vertriebspartner und Installateure erhalten direkten Zugang zu denselben Berechnungen, ohne auf FENECON als Hersteller angewiesen zu sein.
Was Furo für FENECON besonders wertvoll macht, ist die Verbindung von Planung und Betrieb. Mit der Virtuellen Batterie lässt sich während des Verkaufsprozesses ein digitaler Zwilling des geplanten Systems aufbauen. Der Kunde sieht auf Basis von Echtzeitdaten, was ein Speicher bei ihm in den vergangenen Wochen bereits erwirtschaftet hätte. Wer sieht, dass er in zwei bis drei Wochen mehrere Tausend Euro hätte verdienen können, fragt sich unweigerlich, warum der Speicher noch nicht installiert ist. Die in Furo entwickelten Optimierungsalgorithmen lassen sich anschließend direkt auf das EMS übertragen, damit der Speicher im Livebetrieb auch das leistet, was die Planung berechnet hat. Eine Plattform, vom ersten Kundengespräch bis in den laufenden Betrieb.
Ergebnis
Anwendungsfälle wie die wirtschaftliche Bewertung dynamischer Stromtarife, zuvor nicht abbildbar, gehören heute zum Standardprozess. Das Partnernetzwerk kann selbst planen und Kunden beraten. Und der Zeitaufwand für eine vollständige Batteriespeicher-Auslegung ist, nach Einschätzung von Thomas, auf ein Drittel bis ein Viertel gesunken.
Die Vision von FENECON ist klar: ein Speicher und ein Energiemanagement an jedem Netzanschluss. Furo ist die Plattform, die diese Reise begleitet.
„Mit unserem open-source basierten Energiemanagementsystem FEMS mit Fahrplanerstellung auf Basis von Erzeugungs- und Verbrauchs-Forecasts und Multi-Use-Fähigkeit können wir deutliche Mehrwerte gegenüber klassischen Batterie-Energiemanagement-Kombinationen heben. Die Herausforderung war, ein Planungstool zu finden und zu implementieren, das diese Möglichkeiten auch umfangreich erfassen und abbilden kann. Ich freue mich, dass wir bei Furo gelandet sind und unseren Partnern damit ein perfektes Tool an die Hand geben können.”
„Was Furo besonders gut geschafft hat: der Spagat zwischen der Komplexität der Wirtschaftlichkeitsberechnung und der Usability. Berechnungen können für den Kunden verständlich dargestellt werden und sind gleichzeitig für den Nutzer einfach handhabbar."
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