Wie BayWa r.e. mit Furo 4.000 Installateure im Gewerbespeichermarkt aktiviert & Multi-Use-Projekte wirtschaftlich bewertet

Furo Research 01.02.2026
Portraitfoto von Sabine Ruoff-Sixt, Head of C&I and Utility Solutions, BayWa r.e.

Kunde

BayWa r.e. ist Systemhaus und Großhändler für Photovoltaik-Komponenten mit Hauptstandort in Tübingen. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von Unterkonstruktion und Wechselrichtern über Batteriespeicher bis hin zu C&I- und Utility-Lösungen. Sabine Ruoff-Sixt leitet den Bereich C&I and Utility Solutions und ist seit über zwanzig Jahren im Unternehmen tätig. BayWa r.e. arbeitet in Deutschland mit rund 4.000 Einkaufskunden zusammen, darunter Installateure, die zunehmend in den Gewerbespeichermarkt einsteigen.

Herausforderung

BayWa r.e. begleitet seine Kunden aktiv bei der Entwicklung von Speicherprojekten, benötigte dafür jedoch ein leistungsfähiges Planungstool. Das bisher genutzte Tool wurde nicht mehr weiterentwickelt, was besonders im Bereich Multi-Use-Anwendungen zum Problem wurde. Gleichzeitig fordert ein schnelllebiger Regulatorikrahmen ständige Anpassungen in der Auslegung. Hinzu kommt: Gerade für kleinere Gewerbepspeicher gibt es kaum geeignete Vermarktungspartner am Markt. Das erschwert die Wirtschaftlichkeitsberatung und führt dazu, dass am Markt kursierende Ertragswerte unrealistische Erwartungen bei Endkunden wecken.

Lösung mit Furo

Nach einem Screening von vier Anbietern entschied sich BayWa r.e. für Furo. Ausschlaggebend waren die lückenlose Abbildung sämtlicher Multi-Use-Anwendungsfälle, die schnelle Reaktion des Teams auf Regulatorienänderungen sowie eine herstellerunabhängige, nutzerfreundliche Oberfläche. Auch die Integration mit dem Energiemanagementsystem [Connectika*] war ein entscheidender Faktor.

Im Projektalltag erfasst das Team über eine eigene Checkliste zunächst alle relevanten Kundendaten: Lastprofile, Verbrauchsstruktur, Netzentgelte und Vermarktungsziele. Diese Daten fließen direkt in Furo ein, das daraus eine wirtschaftlich fundierte Speicherdimensionierung ableitet, wahlweise in mehreren Herstellervarianten zum direkten Vergleich. Die visuelle Aufbereitung der Ergebnisse macht es Installateuren erheblich einfacher, ihre Endkunden für Speicherprojekte zu gewinnen.

Besonders wichtig ist für Sabine Ruoff-Sixt die strategische Zukunftsrichtung von Furo: der Schritt von der Planung in die aktive Betriebsführung, gestützt auf Live-Daten aus realen Anlagen statt auf historische Hochrechnungen. Das würde es ermöglichen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf belastbaren, praxisnahen Werten aufzubauen und überzogene Ertragsversprechen gegenüber Endkunden zu vermeiden.

Ergebnis

BayWa r.e. nutzt Furo heute tagtäglich in der Abteilung und animiert aktiv ihr gesamtes Kundennetzwerk von rund 4.000 Einkaufskunden dazu, eigene Furo-Lizenzen zu erwerben und Anlagen selbstständig auszulegen. Das Ziel: so viele Kunden wie möglich auf die Plattform zu bringen und sie zu befähigen, Speicherprojekte eigenständig zu entwickeln. Die Weiterempfehlung ist eindeutig. BayWa r.e. sieht in Furo den Partner, mit dem sich der Gewerbespeichermarkt in Deutschland gemeinsam erschließen lässt.

„Was für uns eine absolute Traumvorstellung wäre, und wo wir vielleicht schon ein bisschen wissen, wo sich Furo entwickeln wird: Es wirklich als ganzheitliches Tool zu haben, das von der Anlagenplanung und Dimensionierung über die Wirtschaftlichkeitsberechnung, die Vermarktungsschnittstelle und die Einbindung des Energiemanagementsystems bis hin zu Live-Daten von Speichersystemen permanent weiterentwickelt wird. Ein Tool, mit dem wir wirklich alles abdecken können."
Sabine Ruoff-Sixt, Head of C&I and Utility Solutions, BayWa r.e.
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